Peter Götz, MdB

Global Parliamentarians on Habitat

AKTUELLES UND TERMINE

 

18. bis 20. März 2010: 6. Global Forum der Global Parliamentarians on Habitat

 

Vom 18. bis 20. März 2010 fand das 6. Global Forum der Global Parliamentarians on Habitat in der Camara Municipal do Rio de Janeiro, Praça Floriano s/nº, in Rio de Janeiro, Brasilien, statt.

Die bisherigen Foren wurden 1996 in Istanbul, Türkei, 1998 in Cancún, Mexiko, 2000 in Manila, Philippinen, 2003 in Berlin, Deutschland, und 2005 in Rabat, Marokko, durchgeführt.

Das Thema des 6. Forums war "Sustainable Urbanisation". Zu diesem Thema gab es drei parallele Workshops, in denen folgende Schwerpunkte erörternwurden:

1. Climate Change
2. City for All
3. Urban-rural linkages

Die Ergebnisse der Workshops wurden wir in einer "Declaration of Rio" festgehalten und auf dem World Urban Forum V von UN-Habitat, 22. bis 26. März, Rio de Janeiro, präsentiert.

Am 20. März 2010 wurde das Präsidium der Global Parliamentarians on Habitat gewählt.

 

 

22. bis 26. März 2010: World Urban Forum V, UN-Habitat

 

Vom 22. bis 26. März 2010 fand das World Urban Forum V von UN-Habitat in Rio de Janeiro, Brasilien, statt. Das Thema des Forums war "The Right to the City: Bridging the Urban Divide".

 

 

23. März 2010: Round Table der Global Parliamentarians on Habitat

 

Am 23. März 2010 richteten die Global Parliamentarians on Habitat im Rahmen des World Urban Forum V ein Round Table aus. Es wurde über das Thema "Cities and Climate Change" diskutiert.

habitat

 

 

 

Peter Götz ist neuer Weltpräsident der Global Parliamentarians on Habitat

 

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Amtsübergabe an den neuen Weltpräsidenten

Auch auf internationaler Ebene befasst sich Peter Götz mit Fragen der Wohnungsversorgung, Stadtentwicklung und mit nachhaltiger Siedlungspolitik. Gleichzeitig sind Themen wie Dezentralisierung und Kommunale Selbstverwaltung von großer Bedeutung. Von 1996 bis 2008 war er Europäischer Präsident der "Global Parliamentarians on Habitat" und Vizepräsident des Weltdirektoriums dieser Parlamentarierorganisation. Seit April 2008 ist Peter Götz Weltpräsident der "Global Parliamentarians on Habitat". Als neuer Mann an der Spitze tritt MdB Peter Götz (CDU) die Nachfolge des Mexikaners Senator Eloy Cantù Segovia an.

 

In den letzten zwölf Jahren empfahl sich Peter Götz den Vertretern dieser Konferenz in seiner Funktion als Europapräsident: Engagiert und stets mit Herzblut sei er dabei gewesen, so der O-Ton vor Ort. So stand es für die Vertreter außer Frage, ihn zum Weltpräsidenten zu wählen. Götz selbst, zeigte sich davon zunächst überrascht. Schließlich freute er sich jedoch über die "große Ehre und das Vertrauen", dass in ihn in dieser verantwortungsvollen Position gesetzt wird. Sein Nachfolger als europäischer Präsident ist der rumänische Abgeordnete Traian Constantin Igaş.

 

Konferenz in Nairobi
Peter Götz und seine Familie

Götz mit Dr. Tibaijuka, Executive Director von UN-HABITAT

Mit der Wahl von Peter Götz zum Weltpräsidenten für HABITAT wechselt der Sitz des Generalsekretariats der Global Parliamentarians von Mexico City nach Berlin.

 

 

Die Global Parliamentarians on Habitat

 

 

Das Wort HABITAT, leitet sich aus dem Latainischen habitare "wohnen" ab und gilt als Synonym für das Wohn- und Siedlungsprogramm der Vereinten Nationen.

 

Die Global Parliamentarians on Habitat sind ein internationaler Zusammenschluss von Parlamentariern aus 177 Staaten, die Fragen der nachhaltigen Entwicklung menschlicher Siedlungsräume und der Verbesserung von Unterkunftsbedingungen für Arme beraten. Sie arbeiten auf diesem Gebiet eng mit den Vereinten Nationen zusammen.

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Präsidiumssitzung der GPH

Die Organisation wurde 1987 mit Unterstützung des "United Nations Centre for Human Settlements" (UNCHS) gegründet wurde. Seit Januar 2002 ist das UN-Zentrum mit Sitz in Nairobi in "United Nations Human Settlements Programme" (UNHSP) umbenannt.

 

Die Rolle der Parlamentarier im Habitat-Prozess wurde 1996 auf der "Zweiten Weltkonferenz der Vereinten Nationen über menschliche Siedlungen – Habitat II" in Istanbul neu formuliert. Die "Global Parliamentarians on Habitat" nehmen unmittelbar Einfluss auf nationale und internationale Entscheidungsprozesse, um ein abgestimmtes Handeln von Regierungen, Gemeinden, des privaten und freiwilligen Sektors sowie der internationalen Organisationen zu erreichen.

 

Im Jahr 1996 wurde Götz in Istanbul auf dem"UN-Weltstädtegipfel" zum Präsidenten der Global Parliamentarians on Habitat für den Europäischen Kontinent gewählt und zum Vizepräsidenten des Weltdirektoriums. Bei der
Sechsten Europäischen HABITAT-Konferenz, die im April 2008 in Bukarest
stattfand, wählten ihn die Teilnehmer einstimmig zu ihrem neuen
Weltpräsidenten.

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Präsidiumssitzung der
GPH- Europa

Das Direktorium koordiniert und organisiert weltweit die Arbeit der Global Parliamentarians on Habitat und versucht steuernd über die Parlamente die Entwicklung im Sinne einer nachhaltigen Städte- und Wohnungspolitik zu beeinflussen.

 

Götz: "Ob und wie es gelingt, den weltweiten Verstädterungsprozess in eine nachhaltige Richtung zu lenken, wird über die Qualität der künftigen Lebensbedingungen der Menschheit entscheiden. Denn in den Städten konzentrieren sich Güterproduktion, Energieumsätze, Konsum sowie Verkehrsleistungen. Die Städte haben große Auswirkungen auf die Umwelt und den Klimawandel. Dies ist die politische Herausforderung für die Zukunft, der wir offensiv begegnen müssen. Die Chancen einer globalen Politik für nachhaltige Entwicklung und damit die Zukunft der Menschheit entscheiden sich in den Städten. Und: Die Städte und Gemeinden spiegeln den Zustand einer Gesellschaft wider. Dort wird über unsere Zukunft entschieden."

 

 

Peter Götz in Mathare
In Mathare

Besuch im Armenviertel Mathare
in Kenia

Ziel der Global Parliamentarians on Habitat ist u.a., angemessenen Wohnraum für alle zu schaffen. Politische Grundlagen dafür wurden auf der Habitat II Konferenz im Jahre 1996 in Istanbul und der Sondergeneralversammlung der Vereinten Nationen zur Siedlungsentwicklung im Jahr 1997 in New York gelegt. Deutschland begleitete die Vorbereitungen zur Weltsiedlungskonferenz Habitat II in Istanbul durch ein von der damaligen Bundesregierung eingesetztes Nationalkomitee Habitat II, dem Peter Götz für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion angehörte. Er war seinerzeit Vorsitzender einer ausschussübergreifenden Arbeitsgruppe "Habitat" im Deutschen Bundestag.

 

Die Habitat II Konferenz in Istanbul war ein Meilenstein. Die dort festgelegten Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Städte wurden in der Habitat-Agenda und der Istanbul-Erklärung beschlossen. Sie sind heute noch Grundlage für politisches Handeln weltweit.

 

Die Ziele von Habitat sind mehr als Visionen. Sie sind zwingende Notwendigkeiten. Um nachhaltige Entwicklung Wirklichkeit werden zu lassen, bedarf es der gemeinsamen Bemühungen von allen Mitgliedern der Gesellschaft.

 

Die Ziele von Habitat sind, dass sich die Lebensbedingungen für die Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen verbessern.

 

Dezentrale, demokratische Strukturen vor Ort, gute Regierungspolitik und das Bewusstsein und Selbstbewusstsein für Eigenverantwortlichkeit, sind die besten Grundlagen für bessere Zukunftsperspektiven der Menschen.