Vor Ort
Rastatt, 26.07.2010
Peter Götz übernimmt Patenschaft für junge Bühlerin: Nadja Wörner ein Jahr in den USA


Peter Götz freute sich über einen Korb Bühler Zwetschgen, den ihm Nadja Wörner als kleines Dankeschön für seine Patenschaft überreichte. Foto: Privat
Eine junge Bühlerin kehrt ihrer Heimat den Rücken – zumindest für ein Jahr. Nadja Wörner fliegt am 10. August im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige in die Vereinigten Staaten. Peter Götz verabschiedete jetzt die 21-Jährige und wünschte ihr für ihren Aufenthalt alles Gute und viele schöne Erfahrungen. Der mittelbadische CDU-Bundestagsabgeordnete steht ihr während des Auslandsjahres als Pate zur Seite.
Bei einem Getränk in ihrem Lieblingslokal "Bistro Q" am Johannesplatz sprach sie mit Peter Götz über ihre Erwartungen. "Ich hoffe in den USA viele wertvolle Erfahrungen zu machen, meine Selbstständigkeit weiter auszubauen und natürlich auch die englische Sprache weiter zu verbessern", sagte die junge Frau, die noch nie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten war. Nach dem fünfmonatigen Unterricht an einem Community College möchte die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation ein Praktikum in einer New Yorker Anwaltskanzlei machen. Und natürlich will sie auch viel reisen, um Land und Leute kennen zu lernen.
Nadja Wörner ist eine von 360 jungen Leuten, denen durch ein PPP-Stipendium ein Auslandsjahr in den USA ermöglicht wird. Der Deutsche Bundestag trägt die Reise-, Programm- und Versicherungskosten. Nur das Taschengeld ist nicht inbegriffen.
"Durch das Austauschprogramm bekommen junge Berufstätige einen Eindruck von Internationalität. Das Verständnis zwischen den Ländern und Kulturen wird gefördert. In diesem Sinne ist Nadja Wörner eine sympathische Botschafterin unseres Landes", erklärt Peter Götz seine Motivation, sich als Pate zur Verfügung zu stellen. Gerne versprach sie dem Bundestagsabgeordneten, ihn regelmäßig über ihre Erlebnisse zu informieren – und sich nach einem Jahr wieder mit ihm in Bühl zu treffen. Dort lässt sie Eltern und Bruder zurück – und viele Freunde. Und auch die Garde des "Feurio Vimbi" muss auf die 21-Jährige verzichten. Aber schon in der übernächsten Kampagne tanzt sie garantiert wieder für den Bühler Fastnachtsverein.