Peter Götz, MdB

Vor Ort

Rastatt, 23.02.2009

 

Bewegung beim Rastatter Tunnel

 

Als äußerst positiv werteten die mittelbadischen Bundestagsabgeordneten Nicolette Kressl (SPD) und Peter Götz (CDU), dass es gelungen ist, den Rastatter Tunnel in die Projektliste „Verkehrsinvestitionen zum Konjunkturpaket II“ aufzunehmen. Die Bahn wird zunächst die 10 Jahre alte Planung des Rastatter Tunnels überarbeiten. Dabei geht es vor allem um Beachtung neuer Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und den Betrieb von Eisenbahntunneln.

 

„Wir freuen uns sehr, dass nach den jahrelangen Bemühungen und Hoffnungen dieses wichtige Projekt nun endlich in Bewegung kommt!“, sagten Frau Kressl und Herr Götz erleichtert. Denn sie haben sich immer für regionale Verkehrsprojekte eingesetzt und dabei habe der Rastatter Tunnel schon immer eine besondere Rolle gespielt. Der Schulterschluss der beiden Kollegen in dieser Angelegenheit habe Früchte getragen, hieß es einvernehmlich. Ziel sei, laut Auskunft der Bahn, dass nach Abschluss der überarbeiteten Planung und Ausschreibung, Anfang 2011 mit dem Rohbau begonnen wird.

 

Dieser Tunnel sei von überregionaler Bedeutung, so die Bundestagsabgeordneten. Der Engpass, der an dieser Stelle besteht, wirke sich auf den gesamten Verkehr der Rheintalbahn aus. Diese wiederum ist in Anbetracht der neuen Alpentransversale von außerordentlicher Bedeutung im europäischen Schienennetz. Gerade vor dem Hintergrund der seit 10 Jahren währenden Diskussionen und Irritationen um den Zeitplan des Rastatter Tunnels sei diese Nachricht umso erfreulicher. Sie zeige, dass politische Anstrengungen und Hartnäckigkeit zielführend seien, auch wenn man zwischenzeitlich gar nicht mehr daran geglaubt habe, so Kressl und Götz weiter.