Pressemitteilung
Rastatt, 20.08.2005
Peter Götz fordert Lärmschutzwand an der Bahnstrecke Rastatt-Durmersheim-Karlsruhe
Peter Götz will die Menschen der Gemeinden Durmersheim, Bietigheim und Ötigheim vom Verkehrslärm entlasten. Der mittelbadische CDU-Bundestagsabgeordnete setzt sich in einem Schreiben an den Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe für den Bau einer Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke ein.
Bürgermeister Werner Happold (Ötigheim) hatte Peter Götz um Hilfe gebeten, nachdem bekannt geworden war, dass die im vergangenen Jahr zugesagten Schallschutzmaßnahmen nun doch nicht durchgeführt werden. Das Eisenbahnbundesamt begründet diesen „Stimmungsumschwung“ (Happold) mit dem „Baubeginn der Neubaustrecke“. Wann die Schnellbahntrasse aber realisiert wird, steht derzeit noch in den Sternen. Bei Peter Götz und den betroffenen Kommunen stößt diese Darstellung daher auf völliges Unverständnis, zumal zurzeit an der Bahnstrecke Rastatt-Ettlingen-Karlsruhe Lärmschutzmaßnahmen erfolgen.
In seinem Schreiben an den Bundesverkehrsminister verdeutlicht der CDU-Politiker die dramatisch wachsende Lärmbelastung der Anwohner. Derzeit befahren die Karlsruher Strecke über Ötigheim, Bietigheim und Durmersheim tagsüber 156 und nachts 34 Züge. Nach Prognosen der Bahn steigt die Verkehrsbelastung in den nächsten fünf Jahren tagsüber auf 232 Züge, die Zahl der Nachtzüge wird sich sogar auf 119 erhöhen und damit mehr als verdreifachen. Dadurch nimmt der Schallpegel von aktuell 70 dBA auf 77 dBA zu.
„Vor diesem Hintergrund ist es umso unerklärlicher, dass das Eisenbahnbundesamt die versprochenen Maßnahmen nicht mehr durchführen möchte“, unterstreicht Peter Götz gegenüber Manfred Stolpe die Wichtigkeit der Lärmschutzwand. Im Interesse der betroffenen Gemeinden fordert der CDU-Abgeordnete den Bundesverkehrsminister deshalb auf, das dringend notwendige Bauwerk aus dem Lärmschutzprogramm des Bundes schnellstmöglich zu finanzieren.