Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Rastatt, 08.04.2005

 

Proteste aus Sinzheim gegen die Erweiterung des Rasthofes Bühl in Richtung Halberstung
Peter Götz und Ursula Lazarus setzen sich für Alternativstandorte ein

 

Die geplante Erweiterung des Rasthofs Bühl in Richtung Sinzheim-Halberstung hat jetzt den mittelbadischen CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Götz auf den Plan gerufen. Zum Handeln veranlasst sah sich der Parlamentarier durch Briefe, die er von Hans Metzner, Bürgermeister der Gemeinde Sinzheim, sowie von der Bürgervereinigung Halberstung erhalten hatte. In den Schreiben wehren sich sowohl das Ortsoberhaupt als auch die Interessenvertreter vehement dagegen, dass in nur 150 Metern Entfernung zur Wohnbebauung von Halberstung eine zusätzliche Parkplatzanlage in erheblicher Größenordnung gebaut wird. Laut einem vom Regierungspräsidium Karlsruhe für das Bundesverkehrsministerium entwickelten Konzept sollen nördlich der Raststätte Bühl 125 neue Stellplätze für Pkw, 122 für Lkw sowie zehn für Busse und Caravans entstehen.

 

„Der Sinzheimer Ortsteil Halberstung ist bereits durch die Lage an der Autobahn, durch den Verkehrslärm aber auch die entsprechenden Abgase erheblich belastet“, schreibt Bürgermeister Heinz Metzner an Peter Götz. Weiteres Argument der Kommune: Die Eigenentwicklung des Ortsteils sei in Zukunft nur gewährleistet, wenn nach Süden noch eine Erweiterungsmöglichkeit offen bleibe. Aus diesen Gründen habe auch der Gemeinderat von Sinzheim die Pläne zur Erweiterung des Rasthofs Bühl in seiner letzten Sitzung strikt abgelehnt.

 

Die Bürgervereinigung Halberstung verweist außerdem darauf, dass die Eigentümer der Grundstücke in dem betreffenden Gebiet vor kurzem bereits einen Teil ihrer Ackerflächen zur Herstellung eines Lärmschutzwalles verkaufen mussten. Ein weiterer Geländeverlust sei nicht zumutbar. Durch die größere Zahl von Rastplatznutzern sehen die Interessenvertreter darüber hinaus ein erhöhtes Gefährdungspotenzial für die Bewohner, insbesondere für Kinder.

 

Peter Götz zeigt volles Verständnis für den Widerstand der Gemeinde Sinzheim und der betroffenen Bevölkerung. „Eine zusätzliche Belastung von Halberstung sollte unbedingt vermieden werden“, stellt der Abgeordnete klar. Der CDU-Politiker hat deshalb den Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Achim Großmann, gebeten, Alternativstandorte zu prüfen. Eine Mitstreiterin hat Peter Götz in seiner Parteikollegin Ursula Lazarus. In einem Schreiben an die Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle setzt sich die Landtagsabgeordnete ebenfalls dafür ein, von dem jetzigen Entwurf Abstand zu nehmen. Ursula Lazarus in ihrem Brief: „Aus meiner Sicht sind die bisherigen Pläne nur ein Rohkonzept, so dass neue Überlegungen problemlos möglich wären.“