Pressemitteilung
Berlin, 18.03.2005
Peter Götz: Kommunalpolitiker streiten für eine zeitgemäße Familienpolitik
Rabenmütter, Schlüsselkinder und Co - für einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik kämpfte die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) mit ihrer familienpolitischen Veranstaltung, die sie unter der Leitung des KPV-Bundesvorsitzenden Peter Götz MdB zusammen mit dem Servicebüro "Lokale Bündnisse für Familie" am 18. März 2005 in Berlin durchgeführt hat. Mit dabei waren erfahrene Praktiker in Sachen Familie wie Dr. Ursula von der Leyen, Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in Niedersachsen, Birgit Schnieber-Jastram, Senatorin für Soziales und Familie und Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzende der Frauen Union.
Die demografischen Daten und die prognostizierten Folgen sind hinlänglich bekannt. Dabei sind die fatalen wirtschaftlichen Auswirkungen nur einer der Gründe für den Streit um eine aktive und konsequente Familienpolitik. Denn es geht um noch viel mehr: In welcher Gesellschaft wollen wir überhaupt zukünftig leben? Etwa in einer, in der breite Schichten der Bevölkerung ohne jeden Kontakt zu Kindern leben oder Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die familiäre Verantwortung geltend machen, als Sonderlinge dastehen? Oder geht unser Individualitätswahn inzwischen schon so weit, dass wir uns rund um selbst genügen? Unsere Visionen sehen anders aus, und dass sie keine Hirngespinste bleiben, beweisen zahlreiche Beispiele vor Ort: wo Unternehmen, Verbände und Schulen, Kirchen und Gewerkschaften, Verwaltung und Politiker gemeinsam bereits heute beweisen, dass "Familienfreundlichkeit" kein Begriff aus dem Schlaraffenland ist. Auch davon war in Berlin ausführlich die Rede!