Vor Ort 2008
Rastatt, 29.07.2008
Peter Götz diskutiert mit Schülern im Baden-Badener Ludwig-Wilhelm-Gymnasium
Eine Begegnung mit einem Bundestagsabgeordneten steht nicht jeden Tag auf dem Stundenplan der Klassenstufen 10 und 11 des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums. Deshalb freuten sich die ca. 60 Schülerinnen und Schüler über die Zusage von Götz, mit ihnen eine Diskussion im Klassenzimmer durchzuführen. Sie erhielten nicht nur Einblicke in die Politik, auch zum Leben des CDU-Politikers hatten die Schüler Fragen. Deshalb durfte auch eine Einführung in den persönlichen Lebenslauf von Peter Götz bei den wissbegierigen Schülern nicht fehlen.
Seine berufliche Ausbildung, die Zeit als Bürgermeister der Stadt Gaggenau, sein frühes Engagement für die CDU, sei es im Vorstand der CDU Rastatt, im Stadtrat oder im Ortschaftsrat von Rastatt-Wintersdorf, standen am Beginn der politischen Laufbahn.
Seit 1990 setzt er sich als direkt gewählter Abgeordneter für die Belange seines Wahlkreises Rastatt im Deutschen Bundestag ein. Schon bald übernahm er im Deutschen Bundestag die Position des kommunalpolitischen Sprechers und Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Gleichzeitig ist er als Mitglied im Ausschuss Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für seine Fraktion zuständig für die Fachbereiche Stadtentwicklung, Bau- und Planungsrecht, Bodenordnung, Bodensteuern, Städtebauförderung und Soziale Stadt.
Auch auf internationalem Parkett befasst sich Götz mit Fragen der Wohnungsversorgung, der nachhaltigen Stadt- und Siedlungsentwicklung wie auch der Dezentralisierung und Subsidiarität. Bis zum Frühjahr 2008 als Europäischer Präsident der „Global Parliamentarians on Habitat“ – einer internationalen Parlamentarierorganisation, die in den 80er Jahren unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründet wurde – und seit April 2008 als Weltpräsident der „Global Parliamentarians on Habitat“.
Götz stellte sich allen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Auch über Dienstreisen, Wahlen oder sein Privatleben gab er ausführlich Auskunft. Etwa eineinhalb Stunden lang hatten die Schüler die Chance, Politik direkt und auch von der privaten Seite kennen zu lernen.
So gut vorbereitet konnten sie schließlich bei ihrer Klassenfahrt nach Berlin den Reichstag und die Informationen über die Arbeitsweise des Parlaments aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.