Peter Götz, MdB

Vor Ort 2008

Rastatt, 15.02.2008

 

Peter Götz: "Hördener Kreisel" – Kreuzungsfreie Anbindung zurückgestellt / "Rotherma-Knoten" hat Vorrang

 

Auf absehbare Zeit ändert sich nichts an der Verkehrssituation am Knotenpunkt B 462 / K 3767 in Gaggenau-Hörden. Das geht aus einem Schreiben des Regierungspräsidiums Karlsruhe an Peter Götz hervor. Der mittelbadische Bundestagsabgeordnete (CDU) hatte sich bei Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner für die vom Flößerdorf erhoffte Höhenfreiheit an der Anschlussstelle Gaggenau-Hörden eingesetzt. Darunter versteht man die Kreuzung zweier oder mehrerer Straßen auf unterschiedlichen Ebenen, beispielsweise durch eine Brücke oder Unterführung.

 

Der Wunsch nach einer solchen Lösung besteht schon lange Zeit. Zwar ist das Risiko schwerer Unfälle mit Todesfolge, die sich immer wieder am Knotenpunkt B 462 / K 3767 ereignet hatten, mit der Installation einer Ampelanlage im Frühjahr 2007 gemindert worden. Die gewünschte Höhenfreiheit steht jedoch noch aus.

 

"Für die Bürgerinnen und Bürger in Gaggenau und Gernsbach kann diese Lichtsignalanlage keine Dauerlösung sein", unterstrich Peter Götz in seinem Schreiben an den Regierungspräsidenten, der aus finanziellen Gründen weiterhin andere Prioritäten setzt. Wie Dr. Rudolf Kühner in seiner Antwort an den Bundestagsabgeordneten betont, räume seine Behörde der baulichen Erweiterung des so genannten "Rotherma-Knotens" Vorrang ein. Sein Argument: Die Kreuzung B 462/Alois-Degler-Straße/Bad-straße sei an ihrer Leistungsgrenze angelangt und sicherlich endgültig überlastet, wenn die im Bau befindliche Rotherma-Querspange fertig gestellt sei. Aus heutiger Sicht müsste mit diesen Arbeiten 2010 begonnen werden können.
Abschließend heißt es im Brief des Regierungspräsidenten: "In der Folge wird sich meine Fachabteilung bemühen, auch für den Knotenpunkt bei Gaggenau-Hörden eine zufriedenstellende Lösung zu realisieren."