Unterwegs
Rastatt, 23.09.2009
Peter Götz im Schwarzwald-Wohnstift: Keine Rentenerhöhung wegen Bundestagswahl


"Ist die Rente nur erhöht worden, weil Bundestagswahl ist?" Fragen wie dieser stellte sich Peter Götz bei seinem Besuch im Schwarzwald-Wohnstift. Unter der Moderation von Heimleiterin Rosalinde Balzer entwickelte sich rasch eine angeregte Diskussion mit dem mittelbadischen Bundestagsabgeordneten. Dabei konnte der CDU-Politiker die Befürchtung der Heimbewohner rasch zerstreuen. Die Rentenhöhe orientiere sich stets am Nettoeinkommen der Bevölkerung und werde jeweils zeitversetzt um zwei Jahre festgelegt, erläuterte Peter Götz. Und vor zwei Jahren hätten sich die Einkommen in Deutschland so gut entwickelt, dass nunmehr die Rentenempfänger davon profitierten. In der nächsten Legislaturperiode wolle die Union auch die Pflege von Angehörigen bei der Rentenberechnung berücksichtigen, kündigte der Abgeordnete an. "In der Altenbetreuung Aktive sollen eine zusätzliche finanzielle Anerkennung erhalten", so Peter Götz. Auch in einem weiteren Punkt konnte er die Heimbewohner beruhigen. Wenn das Gesamtnettoeinkommen der Bevölkerung sinkt, bleiben die Renten davon unberührt. "Da haben wir einen Riegel vorgeschoben", sagte Peter Götz. Schließlich sei die Rente Lohn für lebenslange Leistung.
Weitere Themen der angeregten Gesprächsrunde waren Erbschaftssteuer, Familie, Bildung und die aktuelle Diskussion um Überhangmandate. Auch der Wunsch nach Vereinfachung des Steuerrechts wurde laut. Dieses komplexe Thema sei ein Grund mehr, warum die Union sich für ein Bündnis mit den Liberalen ausgesprochen habe, sagte Peter Götz. "Wir setzen darauf, dass in diesem Bereich mit der FDP mehr zu machen ist."