Unterwegs
Rastatt, 22.09.2009
Stadt Rastatt Spitzenreiter in Umsetzung des Konjunkturpakets II
Peter Götz informiert sich über Sanierung der Carl-Schurz-Schule


Die 250 Schüler der Carl-Schurz-Schule sollen im Frühjahr 2010 für die Dauer von 13 Wochen in die Max-Jäger-Schule umziehen. Diesen Vorschlag will Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch dem Gemeinderat in seiner nächsten öffentlichen Sitzung zur Abstimmung vorlegen. Das erfuhr Peter Götz jetzt in einem Gespräch mit dem Stadtoberhaupt. Der mittelbadische Bundestagsabgeordnete informierte sich vor Ort über die geplante Sanierung des Schulgebäudes im Münchfeld. Die Maßnahme wird mit Mitteln des Konjunkturpakets II bezuschusst, an dessen Entwicklung Götz maßgeblich mitgewirkt hat.
Die Carl-Schurz-Schule zeigt nach der Sanierung ein ganz anderes Gesicht. Die Fassade wird völlig neu gestaltet. Fenster, Sonnenschutz, Wärmedämmung, Heizung, Haustechnik, Sanitäranlagen, Brandschutz (zweiter Rettungsweg) – alles wird auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem soll das gesamte Schulgebäude barrierefrei werden, dazu wird auch ein Aufzug installiert. "Wir haben mehrere schwerbehinderte Schüler, die bisher getragen werden müssen", berichtete Rektor Alfred Wild.
Die Bauarbeiten werden Anfang Oktober ausgeschrieben. Architekt Andreas Adler rechnet mit Kosten von insgesamt 2,2 Millionen Euro, davon entfallen 1,3 Millionen auf die Fassadensanierung und den Fensteraustausch. Der Baubeginn ist für Februar 2010 geplant. Zu diesem Zeitpunkt läuft der Schulbetrieb noch. Wie Adler erklärte, werden die "vorbereitenden Maßnahmen" den Unterricht aber nicht stören. Erst ab Ostern soll es dann im Münchfeld richtig zur Sache gehen. Ende der Sommerferien, so der Bauzeitenplan, können die Kinder ihre runderneuerte Schule wieder in Besitz nehmen.