Unterwegs
Rastatt, 16.09.2009
Informationstour mit Peter Götz
Am Dienstag führte der CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Götz auf Einladung der CDU-Gemeindeverbände eine umfangreiche Informationstour durch den nördlichen Wahlkreis durch. Dabei standen die Probleme der Gemeinden und insbesondere der kleinen und mittleren Betriebe im Zentrum der Informationsveranstaltung.
Die Tour begann in der Gemeinde Elchesheim-Illingen. Dort wurde gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Ertl die Rinnbrücke besichtigt, die seit einiger Zeit nur noch für eine Tragfähigkeit bis zu 6 Tonnen zugelassen ist. Damit aber weiterhin Holz abgeführt und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung für die Unterhaltung des Rheinufers diese Brücke mit schwerem Gerät nutzen kann, ist ein Neubau mit einem Kostenvolumen von Brutto 332.000,00 Euro notwendig. Bisher weigert sich aber besonders die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, die im Verantwortungsbereich des Bundes angesiedelt ist vehement, sich an den irgendwelche Kosten zu beteiligen. Die Brücke stammt aus dem Jahr 1952.
Eine weitere Station der Informationstour des CDUBundestagsabgeordneten war der Gipserbetrieb Bauer in Au am Rhein. Der Betriebsinhaber Alexander Bauer schilderte die derzeitige Konkurrenzsituation aus Osteuropa trotz Mindestlohn und kritisierte die Aufhebung des Meisterzwanges für die Betriebsgründungen in Deutschland. Das Unternehmen setzt bereits seit geraumer Zeit insbesondere auf Qualität, die durch Billigfirmen nicht gewährleistet werden kann. Diese Betriebsphilosophie zahlt sich auch bei den Kunden aus und es gibt einen Kundenstamm, der als wichtigstes Kriterium besonders auf Qualität setzt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Götz sprach sich für einen weiteren Ausbau der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen aus.
Die Informationsveranstaltung wurde bei der Firma DBS in Durmersheim-Würmersheim fortgesetzt. Dort wurden dem Bundestagsabgeordneten die Spezialarbeiten eindrucksvoll demonstriert. Dabei kam auch die derzeitige Situation im Baugewerbe zu Sprache. Beendet wurde die Informationstour im Autohaus Heck mit einer Diskussion über die Lage der Autoindustrie und die Erfahrungen über die Abwrackprämie.