Peter Götz, MdB

Termin

Rastatt, 15.8.2008

 

Peter Götz zu Besuch im Haus Mecki: Lange Warteliste zeugt von gutem Ruf

 

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Götz zeigte sich im Gespräch mit Leokadia Maier beeindruckt von der enormen künstlerischen Kreativität der
Kinder und Jugendlichen im Haus Mecki.

„In Bühlertal sagen die Leute: Die Kinder, die grüßen, sind die Meckis.“ Leokadia Maier, Gründerin und Geschäftsführerin des Hauses Mecki, verwies jetzt im Gespräch mit Peter Götz auf vielfältige Erfolge. „Wir haben hier 80 Prozent Schulverweigerer, aber alle machen am Ende ihren Abschluss.“ Der mittelbadische Bundestagsabgeordnete war in die heilpädagogische und gestaltungstherapeutische Einrichtung gekommen, um sich im Rahmen seiner alljährlichen „Sommertour vor Ort“ mit dem Schwerpunkt Soziales aus erster Hand über das weithin bekannte Heim für schwer erziehbare Kinder und Jugendliche zu machen. Sie alle sind geprägt von traumatischen Erfahrungen in der Beziehung zu Eltern oder anderen Bezugspersonen.

 

Zwischen 50 und 60 Kinder im Alter zwischen vier und zwanzig Jahren werden im Haus Mecki betreut. Zwei Jahre verbringen sie mindestens in dem idyllisch gelegenen Heim, manche bleiben bis zu sieben Jahre. Sie kommen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland nach Bühlertal und entstammen allen Bevölkerungsschichten.

 

Weil gerade Ferienzeit ist und die meisten Kinder und Jugendlichen nach Hause gefahren sind, um die schulfreien Tage mit ihren Eltern zu verbringen, konnte sich Leokadia Maier viel Zeit für das Gespräch mit dem CDU-Politiker nehmen. Fördern und fordern: Was nach dieser Maxime an erzieherischen Erfolgen möglich ist, beeindruckte Peter Götz der vom Vorsitzenden des Wirtschaftsrats Dr. Roman Glaser und von Tobias Wald bei diesem Vor-Ort-Termin begleitet wurde, sehr. Nicht zuletzt die enorme Kreativität, die sich in unterschiedlichsten kleinen und großen Kunstwerken widerspiegelt, zeugt vom Erfolg der auf künstlerischen und musischen Therapien gründenden Arbeit im Haus Mecki, in dem auch jeder mindestens ein Instrument erlernt. Rund 70 Mitarbeiter, überwiegend Heil- und Sozialpädagogen, kümmern sich um das Wohl der Kinder und Jugendlichen. „Damit sind wir nach Bosch und der Gemeinde der größte Arbeitgeber in Bühlertal“, unterstrich Leokadia Meier. Auch die Eltern werden einbezogen; jeden Monat findet ein spezielles Seminar statt mit dem Ziel, gemeinsam „mit Herz und Konsequenz“ das Beste zu erreichen.

 

Dass dieses Konzept aufgeht und das Heim weit über die Grenzen von Bühlertal hinaus einen guten Ruf genießt, belegt die lange Warteliste: Bis zu neun Monate kann es dauern, bis der lang ersehnte Platz im Haus Mecki endlich zur Verfügung steht.