Peter Götz, MdB

Termin

Rastatt, 25.07.2008

 

Peter Götz zu Gast im Helmut-Dahringer-Haus: Ehrenamtliche Helfer stellen ihre Arbeit vorn

 

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V.l.: Herbert Walterspacher, Eberhard Veser, Andreas Merkel, Maria Binz, Peter Götz, Manfred Lang,
Heidi Aierstock, Hermann Fleischmann

Über die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer des Vereins Gaggenauer Altenhilfe informierte sich dieser Tage der mittelbadische Bundestagsabgeordnete Peter Götz im Rahmen seiner Sommertour durch den Wahlkreis Rastatt. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei insbesondere die Aktivitäten der von Gisela Peter und Hermann Fleischmann geleiteten Alzheimergruppe sowie die Betreuung durch die von den Kirchen getragene Hospizgruppe.

 

Peter Götz hob zu Beginn der Unterredung hervor, dass der Bundestag durch die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung unter anderem die finanziellen Hilfen für demenziell erkrankte Senioren verbessert habe. Er wollte deshalb wissen, wie sich die Entwicklung vor Ort darstelle. Gisela Peter erklärte, dass gerade die Tagespflege noch im Aufbau begriffen sei. Gleichwohl müsse man sich den neuen Herausforderungen stellen. Sie regte deshalb an, in dem neu entstehenden behüteten Wohnbereich im 4. Obergeschoss des Dahringer-Hauses auch Betreuungsplätze für Tagesgäste vorzusehen. Die Leiterin des ambulanten Pflegedienstes, Heidi Aierstock, machte deutlich, dass die Mitarbeiter ihres Dienstes gegenwärtig fortgebildet würden, um auch im Bereich der Demenz qualifizierte Hilfe leisten zu können.

 

Für die Hospizgruppe stellten Diakon Simon Förderer und Herbert Walterspacher heraus, dass es gelungen sei, neue ehrenamtliche Kräfte für diese Arbeit zu gewinnen und auszubilden. Im Gespräch mit dem Abgeordneten nahmen sie insbesondere zur aktuellen Diskussion über die Patientenverfügung Stellung. Götz sagte, dass es zu einer gesetzlichen Regelung gegenwärtig unterschiedliche Initiativen gebe. Allerdings sei zu befürchten, dass durch ein Gesetz die Unsicherheiten nicht vollkommen beseitigt würden. Von daher müsse die Frage erlaubt sein, ob es überhaupt einer weiteren rechtlichen Regelung bedürfe. In Übereinstimmung mit den Vertretern der Hospizgruppe bekräftigte Götz, dass es notwendig sei, die Palliativmedizin und –versorgung zu verbessern. Vor diesem Hintergrund kündigte der Abgeordnete an, in Kürze das neue Palliativzentrum in der „Hub“ zu besuchen, um die dort gemachten Erfahrungen kennenzulernen.

 

Für die Gaggenauer Altenhilfe dankten Heimleiter Manfred Lang und der Vorsitzende der Stiftung, Andreas Merkel, Peter Götz für seine langjährige Verbundenheit zu den Einrichtungen in Gaggenau. Er habe bereits während seiner früheren beruflichen Tätigkeit als Bürgermeister wichtige Impulse gegeben. Zudem sei er als Wahlkreisabgeordneter stets bereit, sich für die Belange des Vereins und der Stiftung einzusetzen.