Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Rastatt, 18.08.2008

 

Peter Götz macht sich für barrierefreien Bahnhof in Ötigheim stark

 

Peter Götz setzt sich für einen rundum barrierefreien Bahnhof in Ötigheim ein. Damit unterstützt der Bundestagsabgeordnete Bürgermeister Werner Happold, der sich Hilfe suchend an ihn gewandt hatte. In einem Brief an Bahnchef Hartmut Mehdorn fordert Peter Götz, auch den Mittelbahnsteig an die für 2009 geplante Rad- und Fußwegunterführung anzuschließen.

 

Hintergrund: Für 2009 ist die Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs an der Kreisstraße K 3718 direkt neben dem Ötigheimer Bahnhof geplant. Zur Freude der Kommune wird im Zuge dieser Maßnahme nicht nur eine Straßenüberführung, sondern auch eine behindertengerechte Rad- und Fußwegunterführung mit Bahnsteigzugängen gebaut. Das Problem dabei: Gleis 2 soll nach dem Willen der DB Station & Service AG, Karlsruhe, nicht an die neue Unterführung angeschlossen werden. Somit wäre der Mittelbahnsteig auch künftig nicht barrierefrei erreichbar, obwohl die Gemeinde dies schon seit Jahren einfordert.

 

„Nur durch die Schaffung eines behindertengerechten Zugangs zum Bahngleis 2 ist es älteren Menschen, Körperbehinderten, Müttern mit Kinderwagen und Personen mit Fahrrad möglich, die Stadtbahnlinien S 4 und S 41 benutzen zu können. Regelmäßig ist festzustellen, dass dieser Personenkreis die Bahngleise 1 und 3 überqueren, mit damit verbundenen Gefahren für Leib und Leben“, schildert Werner Happold die derzeitige Situation in seinem Brief an Peter Götz. Dieser wiederum hält das für einen „unhaltbaren Zustand“, wie er gegenüber dem Bahnchef deutlich macht. „Die ablehnende Haltung der Bahn stößt bei der Kommune, der Öffentlichkeit und auch bei mir auf völliges Unverständnis. Die Situation kann unmöglich so bleiben wie sie ist“, schreibt der Bundestagsabgeordnete und fordert Hartmut Mehdorn unmissverständlich auf: „Sie sollten nicht warten, bis tatsächlich etwas passiert, sondern die anstehende Baumaßnahme als Chance begreifen, um die Gefahrenstelle zu beseitigen.“