Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Berlin, 01.04.2008

 

Wasser-Preisentwicklung hat viele Einflussfaktoren

Verfügbarkeit und Qualität der Wasserressourcen hat einen deutlichen Einfluss auf die Kosten

 

Zu den Kernaussagen des durch den Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) bei der Universität Leipzig in Auftrag gegebenen Gutachtens "Trinkwasserpreise in Deutschland - Welche Faktoren begründen regionale Unterschiede" erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:

 

Die Qualität des Leistungsangebotes der deutschen Wasserwirtschaft ist weitestgehend unumstritten.

 

Infolge von Trinkwasserpreisvergleichen werden jedoch immer wieder die Effizienz der deutschen Wasserwirtschaft und das erreichte Schutzniveau für Verbraucher und Gewässer in Frage gestellt.

 

Diese Vorwürfe haben keine solide Basis, da der reine Vergleich von Wasser-Endpreisen überregional nicht aussagefähig ist. Das vorgelegte Gutachten zeigt, dass die Wasserversorger unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt sind, die sie nicht beeinflussen können, die sich aber in erheblichem Umfang auf die Kosten und damit auch auf die Wasserpreise auswirken. Diese reichen von der Siedlungsdemographie und -dichte, über Konzessionsabgaben und Wasserentnahmeentgelte bis hin zu Ausgleichszahlungen an die Landwirtschaft.

 

Wesentlich für die Kostenstrukturen der Wasserversorger sind jedoch die naturräumlichen Gegebenheiten. So hat die Verfügbarkeit und Qualität der Wasserressourcen einen deutlichen Einfluss auf die Kosten der Wasseraufbereitung und Wasserverteilung. Auch die Investitions- und damit die Abschreibungskosten machen einen hohen Anteil an den Gesamtkosten aus. Diese Investitionen sind letztlich der Garant für die im europäischen Vergleich gleichbleibend hohe Trinkwasserqualität in Deutschland.