Pressemitteilung
Rastatt, 14.02.2008
Peter Götz unterstützt Einrichtung von Mehrgenerationenhäusern in Baden-Baden und Rastatt
Die Städte Baden-Baden und Rastatt waren erfolgreich im Auswahlverfahren des Aktionsprogramms "Mehrgenerationenhäuser", das von der Bundesfamilienministerin, Frau Dr. Ursula von der Leyen, initiiert wurde. Im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung wurden aus 1700 Bewerbungen 500 Projekte für Mehrgenerationenhäuser ausgewählt. Darunter konnten auch Konzepte aus Baden-Baden und Rastatt überzeugen. Beide Vorhaben hatte Peter Götz unterstützend begleitet. Nun werden dort Orte gefördert, die die Bindungen zwischen den Generationen festigen und durch ehrenamtliche Tätigkeit den sozialen Zusammenhang stärken.
Im Rahmen des Programms erhält jedes Mehrgenerationenhaus über einen Zeitraum von fünf Jahren jährlich 40 000 Euro vom Bund und von der Europäischen Union, die das Konzept mit zusätzlichen Mitteln aus dem europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.
In Mehrgenerationenhäusern entsteht ein generationenübergreifendes Netzwerk, in das sich jeder mit seinen persönlichen Fähigkeiten einbringen kann. Da durch die veränderten Familienstrukturen die früher selbstverständliche Begegnung der Generationen immer seltener wird und damit auch die Weitergabe von Erziehungswissen und Alltagskompetenzen erschwert ist, bieten Mehrgenerationenhäuser eine große Chance, Erfahrung und Hilfe der älteren Generation für die jüngeren Generationen zu nutzen. Umgekehrt können freiwillige und professionelle Kräfte eng zur Unterstützung der Älteren zusammenarbeiten, um Ihnen die Dienstleistungen vor Ort zu erbringen, die es Ihnen ermöglichen, auch im Alter sozial integriert und so selbstbestimmt wie möglich zu leben.