Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Berlin, 24.01.2008

 

Bogen bei Netzentgelten nicht überspannen

Eine Strangulierung der kommunalen Versorger hat nachhaltige Folgen für die Versorgungssicherheit

 

Zu den Anzeichen der Bundesnetzagentur, die Netzentgelte der kommunalen Verteilnetzbetreiber nochmals in erheblichem Umfang abzusenken, erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:

 

Die Regulierung der Netzentgelte darf nicht dazu führen, dass die Stadtwerke aus dem Markt gedrängt werden. Als wichtiges Regulativ müssen die kommunalen Betreiber vielmehr gestärkt werden. Schließlich gibt es bei der Versorgung mit Strom und Gas bereits heute zu wenig Wettbewerb.

 

Eine Strangulierung der kommunalen Versorger hat nachhaltige Folgen für die Versorgungssicherheit. Bevor der Bogen überspannt wird, brauchen wir dringend eine qualifizierte Untersuchung über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Anreizregulierung.