Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Berlin/ Rastatt, 12.03.2010

 

Peter Götz: Preis"Soziale Stadt 2010" ausgelobt

 

Der Rastatter CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Götz informiert darüber, dass der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. gemeinsam mit seinen Partnern den "Preis Soziale Stadt 2010" ausgelobt hat.

 

In diesem Wettbewerb werden Projekte ausgezeichnet, die innovative Formen des Zusammenwirkens im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes der "Sozialen Stadt" verfolgen, und die gute Beispiele dafür geben, wie das soziale Miteinander in Stadtvierteln gefördert werden kann.

 

Der "Preis Soziale Stadt 2010" will die gesellschaftliche Aufmerksamkeit in größerem Maße auf die sozialen Probleme in Städten richten und soziale Aktivitäten in den Stadtquartieren fördern. Dies soll geschehen, indem Engagierte in Stadtverwaltungen, Wohnungsunternehmen, Wohlfahrtsverbänden und Bürgerinitiativen ermuntert werden, ihre Erfahrungen aus Stadtteilprojekten bekannt zu machen. Es werden Projekte, die die Integration der verschiedenen Gruppen von Stadtbewohnern fördern, soziale Konflikte innerhalb von Nachbarschaften aufgreifen und der sozialen Entmischung entgegenwirken, zur Bewerbung aufgefordert. Die Stärkung des Zusammenhalts der Gemeinwesen in den Stadtteilen und Nachbarschaften soll im Mittelpunkt des Engagements stehen.

 

Peter Götz, der sich auf Bundesebene sehr für das Projekt der "Sozialen Stadt" einsetzt, weist besonders darauf hin, dass es ein weiteres Ziel des Wettbewerbes ist, das Engagement der Menschen für ihr eigenes Quartier als Grundlage für den Erfolg sozialer Stadtentwicklung für Gesellschaft und Politik aufzuzeigen.

 

Die eingereichten Projekte sollen sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Was ist zu tun, damit der soziale Zusammenhalt in Stadt, Stadtteil und Nachbarschaft nicht gefährdet oder aufgelöst wird?
  • Was kann den sozialen Spannungen entgegengesetzt werden?
  • Wie gelingt es, dass sich die Menschen in ihren Nachbarschaften geborgen und sicher fühlen und dass sie respektvoll zusammenleben?

Als Akteure sind einerseits die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Wohnungsunternehmen und private Initiativen unterschiedlichster Ausrichtung sowie Kommunen und Träger der freien Wohlfahrtspflege angesprochen. Andererseits sollen explizit Gruppen zur Teilnahme ermuntert werden, die die üblicherweise nicht im Wohnungs- und Städtebau auftreten wie Schulklassen, Bürgervereine, Organisatoren von Begegnungsstätten oder Gewerbetreibende. Gerade letzteren kann der Wettbewerb den Zugang zur Öffentlichkeit ermöglichen.

 

Die Wettbewerbsunterlagen können unter www.gdw.de abgerufen werden.

 

Die Bewerbungsunterlagen sind an die Geschäftsstelle des Wettbewerbs zu richten: vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., Fritschestraße 27/ 28, 10585 Berlin.

 

Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2010.