Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Rastatt, 31.08.2009

 

Lärmschutzwände zwischen Karlsruhe und Rastatt: Noch immer keine Zulassung für Acrylglas-Elemente

Peter Götz bittet Bundesverkehrsminister um Hilfe

 

Rund 550 Züge sind Tag für Tag auf der Strecke Karlsruhe-Durmersheim-Rastatt unterwegs. Damit gehört dieser Abschnitt zu den meist befahrenen Schienenwegen im Netz der Deutschen Bahn. Im Rahmen der Gleiserneuerungsarbeiten wurden zwar zum Schutz der Anwohner in den Ortsdurchfahrten Durmersheim, Bietigheim und Ötigheim Lärmschutzwände errichtet. Nicht hergestellt wurden bislang jedoch die transparenten Elemente in den Bahnhofsbereichen der betroffenen Gemeinden, so dass die Lärmschutzwände Lücken aufweisen. Grund ist die fehlende Zulassung für das Acrylglas, das dafür verwendet werden soll.

 

„Auf Rückfrage bei der DB Projekt Bau GmbH wurde uns mitgeteilt, dass voraussichtlich in diesem Jahr keine Zulassung zu erwarten ist“, so der Bürgermeister von Durmersheim, Andreas Augustin, der sich nun gemeinsam mit seinem Bietigheimer Amtskollegen Ernst Kopp erneut Hilfe suchend an Peter Götz gewandt hat. Der mittelbadische Bundestagsabgeordnete hatte sich bereits im Frühjahr dieses Jahres für das Anliegen der Gemeinden entlang der Bahnstrecke eingesetzt, nachdem das technische Problem mit den durchsichtigen Bauteilen bekannt geworden war. Damals hatte er vom Bundesverkehrsministerium die eindeutige Zusage erhalten, dass die ausgesparten Bereiche in der Lärmschutzwand geschlossen werden, sobald die Materialprüfung abgeschlossen ist.

 

„Die Lücken in den Lärmschutzwänden sind für die Anwohner zu einer Gesundheitsgefährdung geworden. Die transparenten Elemente müssen daher schnellstmöglich zugelassen und eingebaut werden“, unterstützt Peter Götz die Forderung der Gemeinden nach einem zügigen Abschluss der Lärmsanierungsarbeiten. Der CDUPolitiker hat sich deshalb mit einem Schreiben erneut an das Bundesverkehrsministerium gewandt, um das Zulassungsverfahren zu beschleunigen und den – so wörtlich – „unhaltbaren Zustand“ zu beseitigen.