Pressemitteilung
Berlin/ Rastatt, 24. April 2009
Peter Götz begrüßt neue Förderungen für Wohneigentümer
Der mittelbadische Bundestagsabgeordnete Peter Götz (CDU) freut sich darüber, dass drei neue Programme der KfW zur Förderung energieeffizienten Bauens aufgelegt wurden. Die Programme richten sich an private Eigentümer und Wohnungsbaugesellschaften und laufen seit dem 01. April 2009.
Zukünftige Wohneigentümer haben nun die Wahl zwischen dem bewährten „KFW-Wohneigentumsprogramm“ und dem neuen Modell „Energieeffizient Bauen“ zur Errichtung besonders energiesparender Häuser.
Auch für die Sanierung bestehenden Wohnraums stehen jetzt zwei Kreditprogramme zur Verfügung. Das Programm „Modernisieren – STANDARD“ (Kreditbetrag max. 100.000 Euro pro Wohneinheit) wird ergänzt von dem neuen Förderinstrument zur barrierereduzierenden Sanierung „Wohnraum Modernisieren – Altersgerecht Umbauen“ (Kreditbetrag max. 50 000 Euro pro Wohneinheit). Klimaschutzrelevante Maßnahmen werden durch Bundesmittel besonders gefördert („ÖKO-PLUS“, max. 50 000 Euro pro Wohneinheit).
In diesem Zusammenhang erhielt auch das bisherige CO2-Gebäudesanierungsprogramm des Bundes den neuen Namen: „Energieeffizient Sanieren“. Es dient der Finanzierung von Maßnahmen, die den Energieverbrauch eines Gebäudes senken. Bei diesem Programm kann weiterhin zwischen zwei verschiedenen Kredit- und Zuschuss-Varianten gewählt werden. Neu ist, dass jetzt auch Einzelmaßnahmen gefördert werden und nicht nur Paketmaßnahmen wie in der Vergangenheit. Der Kreditbetrag beträgt maximal 75 000 Euro pro Wohneinheit bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus und maximal 50 000 Euro pro Wohneinheit bei Einzelmaßnahmen bzw. freien Einzelmaßnahmenkombinationen.
Die Darlehen werden zu dem am Tag der Zusage der KfW geltenden Programmzinssatz zugesagt. Zurzeit liegen sie je nach Laufzeit, tilgungsfreien Anlaufjahren und Zinsbindung effektiv für das Programm „Energieeffizient Bauen“ zwischen 2,27 und 2,83 Prozent, für „Wohnraum Modernisieren – Altersgerecht Umbauen“ zwischen 1,91 und 2,83 Prozent und für „Energieeffizient Sanieren“ zwischen 1,10 und 1,71 für Paketmaßnahmen und zwischen 2,27 und 2,83 Prozent für Einzelmaßnahmen.
Weitere Informationen bietet die Homepage der KfW unter www.kfw.de.
Mit diesen Veränderungen wurden nicht nur wichtige Neuerungen eingeführt, sondern die KfW-Förderprogramme für Wohneigentümer insgesamt vereinfacht. Wie Götz betont ist dies ein wichtiges Signal angesichts der hohen Ansprüche, die der Klimawandel auch an Wohneigentümer stellt.