Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Berlin, 06.03.2007

 

Rechtsanspruch geht am Problem vorbei - Dynamik entsteht durch Eigenverantwortung und Wettbewerb

 

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses und der Diskussion um den Ausbau der Betreuung für unter 3-jährige Kinder erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:.

 

Die Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind sich einig: Der mancherorts geforderte Rechtsanspruch auf Krippenplätze zielt nicht nur an der Realität, sondern auch am eigentlichen Problem vorbei.

 

Dynamik entsteht durch Eigenverantwortung und Wettbewerb. Dies schließt den Standortwettbewerb um junge Arbeitnehmer mit ein. Unbestritten besteht der von der Familienministerin von der Leyen aufgezeigte Handlungsbedarf in Sachen Kinderbetreuung. Kommunen und Arbeitgeber erkennen zunehmend, dass sie im eigenen Interesse die Betreuungsangebote verbessern müssen. Ob die Kinder in einer Krippe, bei einer Tagesmutter oder in der eigenen Familie betreut werden sollen, muss jedoch eine individuelle Entscheidung der Eltern bleiben.