Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Rastatt/Berlin, 06.03.2007

 

Götz: Bundesregierung fördert energetische Gebäudesanierung durch zinsgünstige Kredite

 

Der mittelbadische CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Götz weist darauf hin, dass Haus- und Wohnungseigentümer seit Jahresbeginn neben zinsgünstigen Krediten auch von Zuschüssen profitieren können.

 

In einem unsanierten Altbau kann der Energieverbrauch bei bis zu 250 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche liegen, in Neubauten dagegen beträgt er ca. 100 Kilowattstunden. Dabei gelten in Deutschland etwa 24 Mio. Häuser und Wohnungen als sanierungsbedürftig.

 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt zinsgünstige Kredite für Sanierungsmaßnahmen, durch die der Energieverbrauch auf das Niveau von Neubauten oder sogar darunter gesenkt wird (etwa durch Wärmedämmung oder den Einbau effizienter Heizungen). Die Kredite können bis zu 50 000 EUR pro Wohneinheit betragen.

 

So können Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen seit Beginn des Jahres 2007 im Rahmen des Programms "CO2-Gebäudesanierung" mit den Zielen der Energieeinsparung und des Klimaschutzes Zuschüsse in Höhe von 10% der Sanierungskosten, maximal 5000 EUR, erhalten. Dafür muss nach der Sanierung der Energieverbrauch auf dem Niveau eines Neubaus liegen. Wird dieses um 30% unterschritten, kann der Zuschuss sogar bis zu 8750 EUR betragen.

 

Im Jahr 2006 hat die KfW zu diesem Zweck Kredite in Gesamthöhe von rund 9,5 Mrd. vergeben, wobei sich die Nachfrage im Vergleich zu 2005 verdreifacht hat.