Peter Götz, MdB

Pressemitteilung

Rastatt, 17.02.2006

 

Peter Götz nach Gespräch mit Bahnvertreter:

Schneller barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Rastatt nur bei finanzieller Beteiligung der Stadt

 

Einen zügigen barrierefreien Umbau des Rastatter Bahnhofs gibt es offensichtlich nur dann, wenn die Stadt bereit ist, sich an den Kosten zu beteiligen. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs des mittelbadischen Bundestagsabgeordneten Peter Götz (CDU) mit Sven Hantel, dem Leiter des Regionalbereichs Südwest der DB Station&Service AG in Stuttgart.

 

Peter Götz hatte das vom Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, unterbreitete Gesprächsangebot umgehend wahrgenommen und mit dem Regionalbereichsleiter die Möglichkeiten einer Beschleunigung des Ausbaus erörtert.

 

Hierbei legte das Unternehmen erstmals konkrete Zahlen vor: Die Finanzierung des behindertengerechten Ausbaus der Bahnhöfe – neben Rastatt sind elf weitere Stationen ähnlicher Bedeutung zum Umbau vorgesehen – erfolgt überwiegend durch Bundesgelder. Der Bund übernimmt dabei 13% der Planungskosten und die eigentlichen Baukosten. Die über diese 13% hinausgehenden Planungskosten – das sind mindestens 5% der Gesamtkosten des Projektes – müssten anderweitig finanziert werden, so Sven Hantel.

 

Wie der Vertreter der Bahn gegenüber Götz weiter erläuterte, werde in Baden-Württemberg in der Regel pro Jahr ein Bahnhof in der Größenordnung Rastatts umgebaut. Bei der Festlegung der Reihenfolge, in der die Projekte angegangen werden, spiele die Bereitschaft der jeweiligen Kommune zur Mitfinanzierung eine gewichtige Rolle.