Pressemitteilung
Rastatt, 08.02.2006
Barrierefreier Bahnhof früher als geplant? Bahn gegenüber Peter Götz gesprächsbereit
Neue Hoffnung auf einen raschen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Rastatt: Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, hat jetzt gegenüber Peter Götz die Bereitschaft erklärt, mit ihm und der Stadt Rastatt über die Möglichkeiten und Realisierungschancen eines behindertengerechten Ausbaus des Bahnhofs ins Gespräch zu kommen.
Hartmut Mehdorn verweist darauf, dass die Bahn AG nicht in der Lage sei, auf allen Bahnhöfen, wo entsprechender Handlungsbedarf bestehe, sofort tätig zu werden. Die Sicherstellung der Finanzierung der Maßnahmen sei jedoch der „Schlüssel zum Erfolg“, so Hartmut Mehdorn in seiner Antwort an Peter Götz. Aber nicht nur die Bahn sei hier gefordert. Vielmehr bedürfe es gemeinsamer Anstrengungen aller Partner in Bund, Ländern und Kommunen. An Peter Götz richtete er die Bitte, die Bahn AG in ihrem Bemühen um Verbesserung der Situation am Bahnhof Rastatt zu unterstützen.
Der Bundestagsabgeordnete hatte an die Bahn appelliert, die zeitliche Planung in Bezug auf den Ausbau nochmals zu überdenken. Er verwies dabei auf die Bedeutung Rastatts als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Mittelbaden. Ursprünglich vorgesehen war ein Ausbau frühestens in vier bis fünf Jahren.
Wie Peter Götz weiter mitteilte, werde er sich gemeinsam mit der Stadt Rastatt dafür einsetzen, dass die für den angestrebten zügigen Ausbau des Bahnhofs erforderlichen Mittel möglichst rasch zur Verfügung stehen. Den Oberbürgermeister der Stadt Rastatt hat er bereits über das Gesprächsangebot der Bahn informiert. Der Abgeordnete wird nun kurzfristig den Dialog mit dem von Hartmut Mehdorn genannten Ansprechpartner bei der DB Station&Service AG in Stuttgart suchen.